Original:
Eine programmatische Aussage Jesu zum Glauben
ἀμὴν γὰρ λέγω ὑμῖν, ἐὰν ἔχητε πίστιν ὡς κόκκον σινάπεως, ἐρεῖτε τῷ ὄρει τούτῳ· μετάβα ἔνθεν ἐκεῖ, καὶ μεταβήσεται. καὶ οὐδὲν ἀδυνατήσει ὑμῖν.
Quelle:
Bibel, Neues Testament (Autor unbekannt):
Evangelium nach Matthäus
/
εὐαγγέλιον κατὰ Ματτθαῖον
/
evangelium secundum mattheum
(
Mt.)
17, 20.
Edition: Novum testamentum Graece. Begründet von E. und E. Nestle. Heraugegeben von B. und K. Aland / J. Karavidopoulos / C. M. Martini / B. M. Metzger, 28. revidierte Auflage, Stuttgart 2012 (griech.).
Auslegung:
Dieser Text ist eine weitere programmatische Aussage aus den
Evangelien zum Glauben (vgl. auch Zitat Nummer 55): Jesus Christus, dessen Leben und Worte in den
Evangelien geschildert werden, stellt hier in Aussicht, dass der Glaube an Gott dem Gläubigen eine solche Macht verleiht, dass er Berge versetzen könnte. Der Text wird üblicherweise im übertragenen Sinne als eine bildhafte Darstellung der Kraft und Festigkeit verstanden, die der Glaube verleiht. Jedenfalls trägt er seinerseits deutlich zur zentralen Bedeutung des Glaubens im Christentum bei (vgl. die Auslegung zu Zitat Nummer 55).
Themen:
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Glaube
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Jesus Christus
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Mittelalterliche Philosophie
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Allmacht Gottes