Original:
In der ersten Sure des Koran (al-fātiḥa) wird die Herrschaft Gottes klar ausgesprochen
لبسم الّه الرحمان الرحيم. الحمد للّه ربّ العلمين. الرحمان الرحيم ملك يوم الدين. ايّاك نعبد وايّاك نستعين. اهدنا الصراط المستقيم’ صراط الدين انعمت عليهم غير المغضوب عليهم ولا الضالّين.
Quelle:
Unbekannt:
Koran
Sure 1.
Edition: Kairiner Koranausgabe (1924)
Auslegung:
Dieser Text, die erste Sure des
Korans, trägt aufgrund ihrer Stellung den Namen
al-fātiḥa, „die eröffnende“. Wie man sieht, beginnt also der
Koran mit einem Gebet zu Gott, in dem drei Aspekte betont werden: zum einen die Barmherzigkeit Gottes, sodann seine Funktion als Richter beim jüngsten Gericht und schließlich eine Bitte um Unterstützung im eigenen Lebensvollzug. Damit wird dieser kurze Text zu einer geeigneten Einführung in den
Koran, die, in der Form eines Gebetes, wesentliche Aspekte der islamischen Religion anspricht und ins Gedächtnis ruft.
Themen:
-
Judentum und Islam
-
Gebet
-
Gott
-
Offenbarung
-
Pädagogik (göttliche)
-
Totengericht
-
Gericht (göttliches)