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Philosophische Zitate aus Antike und Mittelalter

Thema: Pädagogik (göttliche)

2 Zitate zu diesem Thema im Zitatenschatz:

  • Augustinus von Hippo: Zu verschiedenen Fragen (De diversis quaestionibus ) 53, 2 (p. 88, 87-89, 98)

    Augustinus über den Raub der goldenen Gefäße der Ägypter (Exodus 12, 35f.)
    [1] Wenn es also richtig ist, dass einige Leute etwas erleiden, von denen es nicht richtig ist, dass andere sie tun, gibt es gewisse mittlere Ämter, denen die entsprechenden Pflichten auferlegt werden. Auf diese Weise befiehlt die Gerechtigkeit selbst nicht nur, dass jeder das erleidet, was zu erleiden für ihn richtig ist, sondern auch durch diejenigen Täter, für die es nicht weniger richtig ist, das zu tun.
    [2] Weil daher auch die Ägypter einer Täuschung würdig waren und weil das Volk Israel zu jenem Zeitalter des Menschengeschlechts noch immer auf einer solchen Stufe der Sitten stand, dass es einen Feind nicht täuschte, ohne dessen würdig zu sein, geschah es, dass Gott anordnete – oder vielmehr entsprechend deren Begierde gestattete –, die goldenen und silbernen Gefäße, nach denen sie als Begehrer des irdischen Reichs noch lechzten, von den Ägyptern erbaten, ohne sie zurückgeben zu wollen, und sie erhielten, als ob sie sie zurückgeben würden.
  • Unbekannt: Koran Sure 1

    In der ersten Sure des <i>Koran</i> (<i>al-fātiḥa</i>) wird die Herrschaft Gottes klar ausgesprochen
    Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen! Lob sei Allah, dem Weltenherrn! Dem Erbarmer, dem Barmherzigen! Dem Herrscher am Tage des Gerichts! Dir dienen wir und zu dir rufen wir um Hilfe. Leite uns den rechten Pfad, den Pfad derer, denen du gnädig bist, nicht derer, denen du zürnst, und nicht der Irrenden.