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Philosophische Zitate aus Antike und Mittelalter

Thema: Gerechtigkeit (im religiösen Sinn)

2 Zitate zu diesem Thema im Zitatenschatz:

  • Bibel, Neues Testament (Paulus von Tarsus): Römerbrief (Pauli epistula ad Romanos) 3, 21f.; 4, 4f

    Der Apostel Paulus betont sehr dezidiert die Bedeutung des Glaubens für den Christen
    Jetzt ist aber unabhängig vom Gesetz die Gerechtigkeit Gottes [...] offenbar geworden, und zwar die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus für alle Glaubenden; es gibt ja keinen Unterschied. Denn alle haben gesündigt. [...] Dem, der arbeitet, wird der Lohn nicht aus Gnade angerechnet, sondern aus Schuldigkeit, dem aber, der nicht arbeitet, aber glaubt [...], wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.
  • Bibel, Neues Testament (Paulus von Tarsus): Römerbrief (Pauli epistula ad Romanos) 2, 12-16

    Der Apostel Paulus über die Gewissensfreiheit der Heiden gegenüber dem Gesetz
    Denn die, die ohne Gesetz sündigten, werden auch ohne Gesetz zugrunde gehen, und die, die im Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz beurteilt werden. Denn nicht die Hörer des Gesetzes sind gerecht bei Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden. Denn wenn die Heiden, die das Gesetz nicht haben, von Natur aus die Inhalte des Gesetzes tun, dann sind diese, obwohl sie das Gesetz nicht haben, für sich selbst Gesetz, sie, die zeigen, dass das Werk des Gesetzes in ihre Herzen geschrieben ist, wenn ihnen ihr Gewissen Zeugnis gibt und wenn sich ihre Gedanken untereinander anklagen und verteidigen, an dem Tag, wenn Gott das Verborgene der Menschen gemäß meinem Evangelium durch Jesus Christus beurteilt.