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Philosophische Zitate aus Antike und Mittelalter

Thema: Speisen/Speisevorschriften

3 Zitate zu diesem Thema im Zitatenschatz:

  • Bibel, Neues Testament (Paulus von Tarsus): 1. Korintherbrief 8, 7-11

    Der Apostel Paulus fordert zur Rücksicht gegenüber den Gewissensüberzeugungen anderer Menschen auf
    [1] Aber nicht in allen gibt es Erkenntnis. Einige essen [das Fleisch von Tieren, die den antiken Göttern geopfert worden waren] aus der bis jetzt reichenden Vertrautheit mit dem Götterbild wie Götzenopferfleisch, und ihr Gewissen, das schwach ist, wird befleckt.
    [2] Speise bringt uns Gott nicht nahe. Weder werden wir, wenn wir nicht essen, Mangel leiden, noch werden wir, wenn wir essen, Überfluss haben.
    [3] Seht aber zu, dass diese eure Entscheidungskraft den Schwachen nicht zum Anstoß wird. Denn wenn jemand sieht, dass du, der Erkenntnis hat, am Götzenheiligtum daliegst, wird nicht das Gewissen von ihm, dem Schwachen, dazu erbaut, Götzenopferfleisch zu essen? Denn der Schwache verdirbt an Deiner Erkenntnis, der Bruder, dessentwegen Christus gestorben ist.
  • Bibel, Neues Testament (Paulus von Tarsus): 1. Korintherbrief 10, 23-31

    Der Apostel Paulus über die Gewissensfreiheit des Christen
    Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Keiner suche seine eigene Angelegenheit, sondern die des anderen. Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, esst, ohne einen Unterschied zu machen wegen des Gewissens. Denn dem Herrn gehört die Erde und, was sie erfüllt. Wenn einer der Ungläubigen euch einlädt und ihr wollt gehen, dann esst alles, was euch vorgesetzt wird, ohne einen Unterschied zu machen wegen des Gewissens. Aber wenn euch jemand sagt: "Dies ist Götzenopferfleisch", esst es nicht, um dessentwillen, der darauf hinweist, und um des Gewissens willen. Gewissen nenne ich nicht nur das eigene, sondern das des anderen. Denn wozu soll meine Freiheit unter einem anderen Gewissen verurteilt werden? [...] Wenn ihr nun esst, wenn ihr trinkt, wenn ihr irgendetwas tut, tut es zum Ruhm Gottes.
  • Bibel, Neues Testament (Paulus von Tarsus): Römerbrief (Pauli epistula ad Romanos) 14, 22f

    Paulus beschreibt den Glauben als Prinzip der Selbstprüfung
    Du hast dir gemäß einen Glauben vor Gott. Selig ist, wer sich selbst nicht verurteilt, in dem was er billigt. Wer aber Bedenken trägt, wird, wenn er isst, verurteilt, weil dies nicht aus Glauben geschieht. Alles aber, was nicht aus Glauben geschieht, ist Sünde.