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Philosophische Zitate aus Antike und Mittelalter

Thema: Freiheit

15 Zitate zu diesem Thema im Zitatenschatz:

  • Paul der Perser : Abhandlung über die Logik des Philosophen Aristoteles (Tractatus de opere logico Aristotelis philosophi) 1, 3f.; 9f.; 2, 9-23-3, 3 (Text leicht korrigiert)

    Paul der Perser (6. Jhdt.) widmet Chosrau III. eine Einführung in die aristotelische Logik
    [1] Glückseliger Chosrau, König der Könige, Bester unter den Menschen, Dich grüßt Dein Diener Paul. Die Philosophie (filosofūṯā), das wahre Wissen von allem, ist in Euch, und aus ihr, aus der Philosophie, die in Euch ist, sende ich Euch ein Geschenk. [...] Diese ist besser als alle anderen Geschenke. [...]
    [2] Es zeigt sich aber, dass die Menschen sich gegenseitig bekämpfen und ein jeder dem anderen widerspricht. Denn die einen unter ihnen sagen, es gebe nur einen Gott, andere aber, er sei nicht einzig. [...]. (Die einen) sagen, die Menschen seien frei in ihrem Wollen, die anderen widersprechen dem. Noch vieles dieser Art bringen sie vor und geben ihm Platz in ihren Überlieferungen, aus denen hervorgeht, dass sie einander widersprechen. [...]
    [3] Und hierüber [...] ist es für uns nicht leicht, ja sogar nicht möglich, dass wir eines bevorzugen und das andere verlassen, das eine wählen und das andere zurückweisen. [...] Deswegen wird der Gegenstand dieser Dogmen im Hinblick auf den Glauben und im Hinblick auf das Wissen (īḏaʿtā) untersucht. [...] Der eine ist nun an den Zweifel (pulāǥā) gebunden, das andere ist ohne Zweifel. Jeder Zweifel schafft Spaltung, Abwesenheit des Zweifels aber Einheit. Demnach ist das Wissen (mächtiger) als der Glaube und eher zu wählen als dieser.
  • Spinoza, Baruch de: Die Ethik, auf geometrische Weise geordnet (Ethica more geometrico ordinata ) I. Definitiones (p. 86f. = 1‒45f.)

    Baruch de Spinoza beginnt das erste Buch seiner Ethik, indem er die vorausgesetzten Definitionen und Axiome angibt
    Definitionen.
    I. Unter Ursache seiner selbst verstehe ich das, dessen Sosein die Existenz in sich schließt, oder das, dessen Natur nicht anders als existierend begriffen werden kann. [...]
    III. Unter Substanz verstehe ich das, was in sich ist und aus sich begriffen wird. [...]
    V. Unter Modus verstehe ich die Affektionen der Substanz, oder das, was in einem andern ist, wodurch man es begreift.
    VI. Unter Gott verstehe ich ein absolut unendliches Seiendes, d.h. eine Substanz, die aus unendlichen Attributen besteht, von denen jedes ein ewiges und unveränderliches Sosein ausdrückt. [...]
    VII. Dasjenige Ding heißt frei, das aus der bloßen Notwendigkeit seiner Natur da ist und allein von sich zum Handeln bestimmt wird; notwendig aber, oder vielmehr gezwungen, dasjenige, was von einem andern bestimmt wird, auf gewisse und bestimmte Weise zu existieren und zu wirken. [...]

    Axiome.
    I. Alles was ist, ist entweder in sich oder in einem andern.
  • Spinoza, Baruch de: Die Ethik, auf geometrische Weise geordnet (Ethica more geometrico ordinata ) I, Lehrsatz 33 (p. 136f.; 138f.; 142f. = 29–73f.; 30–74f.; 32–76f.)

    Spinoza begründet die Notwendigkeit, die der Entstehung der Welt innewohnt
    Lehrsatz 33: Die Dinge haben auf keine andere Weise und in keiner anderen Ordnung von Gott hervorgebracht werden können, als sie hervorgebracht worden sind. [...]
    Erläuterung. [...] Ich zweifle nicht, dass viele diese Meinung als widersinnig verwerfen [...], und das aus keinem andern Grunde, als weil sie gewohnt sind, Gott eine andere Freiheit zuzuschreiben, welche von der, die wir (Definition 7) angegeben haben, weit entfernt ist, nämlich einen absoluten Willen. [...] Dass die Dinge auf keine andere Weise und in keiner andern Ordnung von Gott haben erschaffen werden können [...], wird leicht zu zeigen sein. [...] Denn sonst würde er der Unvollkommenheit und Unbeständigkeit angeklagt. Da es aber im Ewigen kein ,wann‘, kein ,vorher‘ und kein ,nachher‘ gibt, so folgt deshalb allein aus der Vollkommenheit Gottes, dass Gott nie etwas anderes beschließen könne noch je gekonnt habe. [...].
    Darum kann ich das Argument gegen sie selbst folgendermaßen zurückwenden. Alles hängt von der Macht Gottes ab. Damit sich die Dinge also anders verhalten können, müsste notwendig der Wille Gottes sich auch anders verhalten. Nun kann sich der Wille Gottes aber nicht anders verhalten (wie wir oben aus Gottes Vollkommenheit aufs Deutlichste gezeigt haben), also können sich auch die Dinge nicht anders verhalten.
  • Foucault, Michel: Die Regierung des Selbst und der anderen (Le gouvernement de soi et des autres) (p. 94f.)

    Michel Foucault über die Verbindung von Freiheit und Wahrheit
  • Siger von Brabant: Fragen zur Metaphysik (Quaestiones in Metaphysicam) Reportatio Viennensis, l. VII, q. 1 (p. 380, 19-36; 381, 79-82 Dunphy)

    Siger von Brabant interpretiert Avicennas These der notwendigen Wirkung jeder Ursache
    [1] So meint es Avicenna, wenn er sagt, dass jede Wirkung im Hinblick auf ihre Ursache notwendig ist: nämlich deswegen, weil jede Wirkung notwendigerweise aus ihrer Ursache hervorgeht, wenn man diese als nicht gehinderte versteht, so wie Gott das vorgesehen hat. […]
    [2] Aber man muss beachten, dass es einen großen Unterschied macht, ob etwas aus Notwendigkeit in der ersten Weise geschieht – nämlich deswegen, weil es aufgrund einer Ursache geschieht, die nicht nur nicht gehindert wird, sondern auch gar nicht hinderbar ist – oder ob etwas aus Notwendigkeit […] aufgrund einer Ursache geschieht, die, obwohl sie nicht gehindert wird, trotzdem hinderbar ist. Das heißt, es macht einen Unterschied, ob etwas schlechthin aus Notwendigkeit geschieht oder ob etwas aus Notwendigkeit aufgrund einer Ursache in kontingenter Weise und auf eine Art geschieht, bei der es möglich ist, dass es sich anders verhält. Denn dass etwas auf die erste Weise aus Notwendigkeit geschieht, hebt […] unsere Entscheidung unsere Überlegungen auf, weil es nichts nützen würde zu überlegen oder sich Mühe zu geben, dass das Gegenteil davon geschieht. […]
    [3] Jede Wirkung, die aus einer Ursache heraus geschieht, geschieht entweder aus einer notwendigen Ursache heraus (das heißt aus einer nicht hinderbaren heraus), oder es geschieht aus einer Ursache heraus, die nicht immer Ursache für ihre Wirkung ist, sondern in den allermeisten Fällen (und diese ist so geartet, dass sie gehindert werden kann), oder sie geschieht aus einer akzidentellen Ursache heraus.
  • Bibel, Neues Testament (Autor unbekannt): Evangelium nach Johannes (euangelion kata Iōannēn) 8, 31-34

    Jesus Christus lehrt nach dem <i>Johannesevangelium</i> die wahre Freiheit
    [1] Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: "Wenn ihr bleiben werdet in meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen."
    [2] Da antworteten sie ihm: "Wir sind Abrahams Kinder und sind niemals jemandes Knecht gewesen. Wie sprichst du dann: Ihr sollt frei werden?" Jesus antwortete ihnen und sprach: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. […] Wenn euch also der Sohn befreit, so seid ihr wirklich frei."
  • Bibel, Neues Testament (Paulus von Tarsus): 1. Korintherbrief 10, 23-31

    Der Apostel Paulus über die Gewissensfreiheit des Christen
    Alles ist erlaubt – aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt – aber nicht alles baut auf. Keiner suche seine eigene Angelegenheit, sondern die des anderen. Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, esst, ohne einen Unterschied zu machen wegen des Gewissens. Denn dem Herrn gehört die Erde und, was sie erfüllt. Wenn einer der Ungläubigen euch einlädt und ihr wollt gehen, dann esst alles, was euch vorgesetzt wird, ohne einen Unterschied zu machen wegen des Gewissens. Aber wenn euch jemand sagt: "Dies ist Götzenopferfleisch", esst es nicht, um dessentwillen, der darauf hinweist, und um des Gewissens willen. Gewissen nenne ich nicht nur das eigene, sondern das des anderen. Denn wozu soll meine Freiheit unter einem anderen Gewissen verurteilt werden? [...] Wenn ihr nun esst, wenn ihr trinkt, wenn ihr irgendetwas tut, tut es zum Ruhm Gottes.
  • Anselm von Canterbury: Über die Freiheit der Entscheidung (De libertate arbitrii) § 1

    Anselm von Canterbury argumentiert, dass die Fähigkeit zu sündigen, nicht zur Freiheit gehöre
    [1] Schüler: Weil eine freie Entscheidung der Gnade, der Vorherbestimmung und dem Vorwissen Gottes zu widersprechen scheint, möchte ich wissen, was die Freiheit der Entscheidung selbst ist und ob wir sie immer besitzen. [...]
    Lehrer: Ich glaube nicht, dass die Freiheit der Entscheidung das Vermögen ist, zu sündigen und nicht zu sündigen. Denn wenn dies ihre Definition wäre, hätten weder Gott noch die Engel, die nicht sündigen können, eine freie Entscheidung. [...]
    [2] Obwohl die freie Entscheidung der Menschen sich von der freien Entscheidung Gottes und der Engel unterscheidet, muss doch die Definition dieser Freiheit, der gleichen Bezeichnung entsprechend, in beiden dieselbe sein. [...] Daher muss man eine solche Definition von ,Freiheit der Entscheidung‘ geben, die nicht mehr und nicht weniger als diese enthält. Weil also die göttliche freie Entscheidung und die der Engel nicht sündigen kann, gehört ,sündigen zu können‘ nicht zur Definition von ,Freiheit der Entscheidung‘.
  • Anselm von Canterbury: Über die Freiheit der Entscheidung (De libertate arbitrii) § 3f

    Anselm von Canterbury definiert Freiheit der Entscheidung als die Fähigkeit, die Rechtheit des eigenen Wollens zu bewahren
    [1] Lehrer: Weil jede Freiheit eine Macht ist, ist jene Freiheit der Entscheidung die Macht, die Rechtheit des Willens um der Rechtheit selbst willen zu bewahren. [...]
    Schüler: Offensichtlich. [...]
    [2] Nachdem sie diese aber aufgegeben hat: Wie kann sie bewahren, was sie nicht besitzt? [...]
    Lehrer: Was spricht dagegen, dass wir die Macht haben, die Rechtheit des Willens um der Rechtheit selbst willen zu bewahren, auch wenn die Rechtheit selbst nicht vorhanden ist, solange nur die Vernunft in uns ist, durch die wir sie erkennen, und der Wille, mit dem wir sie festhalten können? Denn hieraus besteht die genannte Freiheit der Entscheidung.
  • Bernhard von Clairvaux: Über die Gnade und den freien Willen (De gratia et libero arbitrio) I. 2; III. 6 (I, 167, 11-18; 170, 13-22 Leclercq)

    Bernhard unterscheidet insgesamt drei Arten von Freiheit, von denen die Wahlfreiheit des Willens die niedrigste ist
    Dies Streben haben wir also […] mit den Tieren gemeinsam; die Zustimmung des Willens unterscheidet uns aber. […] Sie ist nämlich ein Habitus der Seele, der frei über sich selbst verfügt (liber sui). Sie wird nämlich nicht erzwungen, nicht erpresst. Sie ist Sache des Willens, nicht der Notwendigkeit. […] Wo aber der Wille ist, dort ist Freiheit, [...] aber [...] nicht durch jene Freiheit, von der der Apostel [Paulus] sagt: "Wo der Geist des Herrn ist, dort ist Freiheit" (2 Korinther 3, 17). Diese ist nämlich die Freiheit von der Sünde. [...] Es gibt weiterhin eine Freiheit vom Elend, von der der Apostel wiederum sagt: "auch das Geschöpf wird von der Knechtschaft der Verderbnis zur Freiheit der Ehre der Söhne Gottes befreit werden".
  • Robert von Melun: Zusammenstellung der Lehrsätze (Sententiae ) Sententiae I, II, (0), 93 und 95

    Robert von Melun (ca. 1100-1167) benennt die Freiheit als typisches Merkmal des Menschen
    [1] Denn es ist nicht so, wie manche Leute glauben, dass die freie Entscheidung als die Fähigkeit zu definieren ist, sich zum Guten und zum Bösen zu wenden. Denn wenn diese Definition der freien Entscheidung ausreichend wäre, dann hätten weder die gefestigten noch die verdammten Geister freie Entscheidung, weil sich weder die gefestigten Geister zum Bösen wenden können noch die verdammten Geister zum Guten. [...] Die freie Entscheidung ist ein Gut der Schöpfung und eine große Würde der rationalen Natur, ohne die sie überhaupt nicht rational sein könnte.
    [2] Aber wenn diese die Teile der freien Entscheidung sind, ohne welche es diese nicht geben kann, kann offensichtlich keine Definition der freien Entscheidung angegeben werden, der gemäß die freie Entscheidung in Gott vorhanden sein kann. Denn in ihm kann es keine Macht zu sündigen geben. Denn er allein tut, bar jeglichen Zwangs und ohne eine Verpflichtung durch irgendeine Rechenschaft, was er tun will, und unterlässt, was er unterlassen will, und daher besteht in ihm nicht nur eine freie Entscheidung, sondern sogar die allerfreieste.
  • Robert von Melun: Zusammenstellung der Lehrsätze (Sententiae ) I, II, (0), 127

    Robert von Melun über die Leistungen von Wille und Vernunft
    Denn durch ein Urteil, dessen Kraft durch die Vernunft besteht, über die Willensakte – welche auch immer diese sind auf welche Dinge sie sich erstrecken – ergeht ein richtiges Votum der Billigung oder Missbilligung, und ein freies, weil über Willensakte geurteilt wird, die – auf welche Dinge sie sich auch immer beziehen – von jeder Herrschaft der Notwendigkeit losgelöst sind. Aus diesem Grund werden sowohl die guten Willensakte einer Belohnung würdig, weil in ihrem Falle der Wille dem Urteil der Vernunft zustimmt, und die schlechten einer Strafe würdig, weil in ihrem Falle der Wille vom Urteil der Vernunft abweicht.
  • Albertus Magnus: Über die Nikomachische Ethik (Super Ethica) III (p. 160, 37-57 Kübel)

    Albertus Magnus definiert die freie Entscheidung (<i>liberum arbitrium</i>) als ein zwischen Vernunft und Wille anzusiedelndes Vermögen
    Das Wählen ist ein Akt der freien Entscheidung, welche ein mittleres Vermögen zwischen Vernunft und Wille ist, das etwas von beidem aufweist. Aber formal ist darin das, was dem Willen angehört. […] Etwas gegenüber etwas anderem durch ein Urteil und eine Festlegung darüber, dass es zu tun ist, vorzuziehen, kommt der Vernunft zu. Das geschieht nämlich auf die Weise des Wahren und auf die Weise einer Fertigkeit. […] Aber weil es bei der Wahl auch ein Richtig- und Falsch-Liegen gibt, muss sie auf ein Prinzip zurückgeführt werden, das zum Abweichen und zum Beurteilt-Werden geeignet ist. Und das ist die freie Entscheidung. […] Deswegen ist der Gegenstand der Überlegung, der gesucht wird, das von der Vernunft Festgelegte und das Gewählte dem Subjekt nach eines, aber das Wählbare unterscheidet sich gemäß der Form des Begehrten, die es aufweist.
  • Thomas von Aquin: Summa theologiae I (Summa theologiae) I 83, 1 responsio

    Thomas von Aquin über freies Wählen
    Einige [Substanzen] handeln ohne ein Urteil, so wie der Stein sich nach unten bewegt, und ebenso alles, was keine Erkenntnis besitzt. Einige handeln aufgrund eines Urteils, aber nicht aufgrund eines freien [Urteils], sowie die Tiere. Denn das Schaf urteilt, wenn es einen Wolf sieht, dass es vor ihm fliehen muss, mit einem natürlichen Urteil und nicht mit einem freien, weil es nicht aus einem Vergleich heraus, sondern aus einem natürlichen Instinkt heraus so urteilt. Aber der Mensch handelt mit aufgrund eines Urteils [...] aus einem bestimmten Vergleich der Vernunft heraus: daher handelt er aufgrund eines freien Urteils und kann sich auf Unterschiedliches richten. Denn die Vernunft hat im Bereich des Kontingenten die Kraft zu Gegensätzlichem.
  • Duns Scotus, Johannes: Probleme betreffend das Buch der Metaphysik (Quaestiones super librum Metaphysicorum) IX 15, nr. 21-24

    Johannes Duns Scotus erklärt den Unterschied von Natur und Freiheit als nicht hintergehbar
    Die grundlegendste Unterscheidung zwischen aktiven Vermögen betrifft verschiedene Weisen, wie sie ihre Tätigkeit ausüben. [...] Entweder ist ein Vermögen aus sich heraus auf ein Handeln festgelegt, so dass es, hinsichtlich des ,aus sich heraus‘, nicht nicht handeln kann [...]. Oder es ist nicht aus sich heraus festgelegt, sondern es kann einen bestimmten Akt hervorbringen oder den entgegengesetzten, ebenso auch entweder handeln oder nicht handeln. Das erste Vermögen wird allgemein ,Natur‘ genannt, das zweite wird ,Wille‘ genannt. [...] Wenn [...] eine Ursache für diesen Unterschied gesucht wird, [...], kann gesagt werden, dass es hierfür keine Ursache gibt. Man kann keine Ursache dafür angeben warum [eine Ursache] ihre Tätigkeit auf diese Weise ausübt, außer dass sie eine Ursache von dieser Art ist.